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Therapie Tagebuch Depression 05.09.2022

Die Nacht 7,5 Stunden geschlafen. Eigentlich nicht schlecht, aber ich fühle mich trotzdem wie gerädert.Außerdem schmerzt mein rechter Arm und ich weiß noch nicht warum. Mal schauen wie es weiter geht mit dem Schmerz im laufe des Tages. Morgen muss ich sowieso zum Arzt. Ich bekomme eine Impfung gegen Lungenentzündung. Ich weiß im Moment nicht mehr die genaue Bezeichnung. Mein Mann ist früh aufgestanden weil er Pilze suchen will. Das habe ich natürlich auch mitbekommen und deshalb bin ich auch wach geworden. Wahrscheinlich hätte ich sonst noch weiter geschlafen. Ich bin aber schon mal zufrieden, dass ich letzte Nacht schnell eingeschlafen bin und immerhin die 7,5 Stunden geschlafen habe.

Es ist heute wunderschön draußen. Ich werde jetzt erstmal etwas spazieren gehen. Das Wetter muss man ausnutzen und dazu ist es auch noch warm. Ich bin auch heute nicht so genervt. Liegt wohl daran das ich einigermaßen gut geschlafen habe und das ich heute nichts machen brauche. Das ist immer gut wenn ich keinen Druck habe.

Es tut so richtig gut ein paar Schritte draußen zu laufen. Einfach mal abzuschalten und nur das schöne Wetter genießen. Bevor einen der nächsten Depressionsschub überkommt. Ein Brot werde ich am Rückweg beim Bäcker noch einkaufen. Sofern unsere Bundesregierung der Bäckerei den Gar ausgemacht hat.

Therapie Tagebuch Depression 04.10.2022

Mal wieder eine Nacht mit Schlafstörungen hinter mir. Es ist sowas von nervig und der Tag fängt natürlich dadurch schon dementsprechend an. Obwohl der gestrige Tag eigentlich ganz gut war. Ich konnte nicht einschlafen und kam erst spät in den Schlaf und bin wieder früh wach geworden. Deshalb fühle ich mich nicht so richtig fit. Heute muss ich so einiges bei mir zuhause erledigen. Tja, der Haushalt macht sich ich nicht von alleine. Wenn ich viele Dinge erledigen muss bedeutet das für mich Stressalarm.

Fast hätte ich vergessen, dass ich heute noch zum Brunch eingeladen bin. Hoffentlich geht es mir gleich besser. Es kostet für mich ganz viel Kraft mich zu überwinden solche Termine wahr zu nehmen. Ich zwinge mich aber dazu, auch wenn ich danach komplett fertig bin. Schließlich kann ich mich ja auch nicht permanent einigeln! Also werde ich auf jeden Fall hingehen.

Obwohl man am Nachmittag auch nicht mehr von Brunch sprechen kann. Zudem habe ich gerade erst Mittag gegessen. Es gab noch mal Roulade. So lecker! Jetzt noch eine Stunde ausruhen. Ich bin nämlich im Moment sowas von Müde. Klar, jetzt macht sich der fehlende Schlaf bemerkbar. Zumindest ist das Wetter schön. Es scheint die Sonne und lädt zu einem Spaziergang ein. Ich werde auf jeden Fall zu Fuß zu meiner Bekannten gehen. Das schöne Wetter muss ich ausnutzen! In den letzten Tagen hat es genug geregnet und man konnte daher wenig bis gar nichts draußen machen. Es war einfach zu nass!

Es war ein schöner Nachmittag gewesen. Der gemeinsame Nachmittag mit Freunden war sehr unterhaltsam. Es gab was leckeres zu essen und am Aperol hat es auch nicht gefehlt. Ich habe mich aber dann für ein Glas Wein entschieden. Es gab wirklich viel zu erzählen! Jetzt bin ich wieder zu Hause und ziemlich müde. Aber ich werde noch nicht schlafen, da ich Angst habe dass ich hinterher die Nacht nicht durch schlafe. Das wäre extrem blöd! Also werde ich noch ein bisschen fernsehe schauen und versuchen den Abend noch ein wenig in die Länge zu ziehen. Und dann hoffe ich dass es endlich zu meinem ersehnten Schlaf kommt…

Therapie Tagebuch Depression 02.10.2022

Was für eine Nacht! Ich habe davon geträumt das ich eine Waffe einkaufe. Unsere, für mich Kriegslustige Regierung tut alle um den Konflikt in der Ukraine zu verschärfen und schiesst sich offenen Augen nicht is Knie, sondern direkt in den Kopf. Das ganze nimmt mich so mit, dass ich von dem ganzen Machtgehabe von völlig Verblödeten Träume. Und wieso geht unsere Regierung so lautlos mit der Sprengung der Pipeline um? Man könnte glatt glauben, als ob sie die Aufklärung nicht wollten. Ich fühle mich auf jeden Fall mit der Situation völlig überfordert und es geht mir dabei überhaupt nicht gut! So, und nun wieder mal eine völlig verkorkste Nacht und der Tag fängt mal wieder blöd an. Wir haben 10.30 Uhr und ich liege immer noch im Bett. Keine Motivation zu gar nichts.

Heute Abend bekommen wir noch Besuch. Wir essen zusammen. Es gibt Rouladen! Auf das Essen freue ich mich schon. Dumm das ich aber im Moment noch keine Motivation habe. Draußen regnet es in Strömen und dies macht die Situation auch nicht besser. Egal, es ist ja noch früh am Tag und alles kann sich noch ändern. Ein Käffchen wäre für den Anfang nicht schlecht. Ich werde mal aufstehen und mir einen machen. Von alleine kommt dieser ja auch nicht ans Bett! (Lach)…

Über Depressionen zu schreiben ist in Prinzip ein unglückliches Thema. Jeder hat schon davon gehört und das Thema wird schnell in eine Schublade gesteckt. In der Gesellschaft ist ein depressiver Mensch oft ein schwacher Mensch oder gar faul! Da scrollt man gerne mal weiter wenn man auf einen Artikel über Depressionen stößt. Aber es ist wichtig auf diese Krankheit aufmerksam zu machen. Es ist nämlich eine Krankheit und diese ist nicht zu unterschätzen. Betroffene, dazu zähle ich mich auch, sind sich ständig am erklären oder zu entschuldigen warum so vieles nicht funktioniert wie bei einem gesunden Menschen. Dieses sich ständig zu erklären ist auf Dauer ermüdend und anstrengend. Und ich bin sehr müde mich immer und immer wieder erklären zu müssen!

Es ist bis jetzt ein langweiliger Sonntag. Die Zeit der Stadtfeste, Häckerwirtschaften und sonstige Weinfeste sind vorbei. Es beginnt die dunkle und langweilige Jahreszeit Weilchen mich noch depressiver macht. Man mag gar nicht raus gehen. Das Wetter ist sowas von ungemütlich und lädt zu nichts ein.

Dunkle Tage der Depression

Es sind die dunklen Tage der Depression welche einen quasi lähmen und bewegungsunfähig, ja man kann sagen teilnahmslos am Leben machen. Man fühlt sich wie lebendig begraben. Rings um einen herum das Leben aber man kann daran nicht teilnehmen. Es ist so als würde eine Glaswand dazwischen stehen und jetzt gilt es diese zu überwinden bzw. einzuschlagen um wieder am Leben teilzunehmen. Aber das geht nicht so schnell und es dauert oft Tage um diese Scheibe zu durchdringen. Bis dahin geht das Leben wie mit einem Zeitraffer an einem vorbei. Ein entsetzlicher Zustand.

Das sind für mich die schwierigsten Tage. Lieber sind mir natürlich die Tage an denen ich „nur“ meine Konzentrationsschwächen und Leistungsfähigkeit habe. Da kann ich mittlerweile mit umgehen und mir meinen Tag dementsprechend gestalten. Aber an den anderen Tagen ist man oftmals auf Hilfe angewiesen. An diesen Tagen schaft man weder für sich zu kochen, noch irgendetwas in der Wohnung zu machen. Es geht dann einfach nicht! Mittlerweile habe ich gelernt diesen Tagen aus dem Weg zugehen um nicht in diesen Depressionszustand zu geraten. Oft sind es Kleinigkeiten die eine Depression auslösen und wenn man diese kennt, kann man so manchmal den Depressionsschub abwenden. Das klappt nicht immer, aber oftmals.

Ich habe gelernt mit der Depression zu leben und mein Leben dementsprechend zu gestalten. Natürlich schenkt mich die Krankheit ein, aber das haben die meisten Krankheiten und Behinderung so an sich. Ich habe gelernt die zu akzeptieren und das verbessert den Zustand auf jeden Fall. Mein Umfeld hat auch begreifen müssen das ich nicht alles mitmachen kann. Ich muss schauen das ich mich nicht überfordere und dadurch ein Depressionszustand ausgelöst wird. Die Akkus sind nun mal schnell bei mir leer. Also muss ich mich am Tage zwischendurch immer wieder ausruhen. Das ist wichtig und so kann ich nach und nach das erledigen was ich erledigen muss. Und was nicht geht wird halt am nächsten Tag erledigt. Das gleiche gilt mit Freizeitaktivitäten mit Freunden. Ich kann nicht immer an allem teilnehmen, aber wenn ich den Tagesablauf richtig steuere und mich ausruhen kann, dann ist dies möglich. 

Aber an den dunklen Tagen der Depression hilft nur Entspannungsübungen um schnellstmöglich aus der Depression zu gelangen. Wer dies nicht kann sollte sich unbedingt ärztliche Hilfe einholen. Man steht mit dieser Krankheit nicht allein da, auch wenn man sich so manches Mal so fühlt. Es gibt immer eine Lösung, wenn man sich helfen lässt.

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Therapie Tagebuch gegen die Depression 30.09.2022

Gestern war kein guter Tag. Daher habe ich gehofft das ich dementsprechend müde am Abend war und die Nacht schlafen konnte. Und ja, ich habe fast durchgeschlafen und fühle mich ausgeruhter als gestern. Heute möchte ich Buchenholz Streu für meinen Vogelkäfig besorgen. Gestern hatte ich beim reinigen den Rest verbraucht. Eigentlich wollte ich schon die ganze Woche einen Sack kaufen, aber ich habe es nicht geschafft vor die Türe zu kommen. Deshalb wird es Zeit das ich heute das erledige. Zudem wird mir Bewegung und Sauerstoff bestimmt nicht Schaden. Aber jetzt werde ich erstmal aufstehen und mir einen Kaffee mach bevor ich mit irgendetwas anfange. Übrigens hatte ich ja gestern eine Bilderreihe von einer Bekannten gemacht. Sie braucht die Bilder für ihre Bewerbung. Ich glaube die sind ganz gut geworden. Auf jeden Fall hatte es mir Spaß gemacht.

Den Einkauf für die Vögel habe ich erledigt. Zum einen habe ich das Buchenholz besorgt und zum anderen habe ich noch knapper Zeugs für die Wellensittiche besorgt. Ein Kalkstein war auch wichtig. Zum einen brauchen Sie den Kalk und zum andern können Sie daran ihre Schnäbel wetzen.

Einkauf bei Zoo Rohleder für meine Wellis

Zum Markt muss ich auch noch gehen. Ich brauche noch das ein oder andere an Lebensmitteln. Und essen muss ich nachher auch noch! Bekomme ich Hunger. Kein Wunder es ist ja auch 13:34 Uhr. Ich glaube ich mach schneller Küche und esse einen Döner auf der Hand. Da ich sowieso zum Markt muss und der Dönerladen direkt neben an ist, bietet es sich an.

Und was soll ich sagen! Ich habe mir in diesen leckeren Döner im Fladenbrot bestellt. Also ich hab ihn im Döner Star zum mitnehmen bestellt. Heute läuft es ziemlich gut bei mir. So viel habe ich schon lange nicht mehr hintereinander abgearbeitet.

Döner im Fladenbrot

So langsam geht die Kraft aus. Ich habe noch zwei Maschinen Wäsche gewaschen und so langsam ist die Luft raus bei mir. Ich habe aber für meine Verhältnisse heute viel geschafft bekommen. Jetzt lass ich es langsam angehen. Ein schönes Gefühl wenn es mir so gut geht wie heute. Leider ist dies viel zu selten. Aber ich will jetzt nicht unzufrieden sein. Im Prinzip könnte ich noch das Bad putzen. Egal, morgen ist auch noch ein Tag und es muss ja auch nicht alles heute gemacht werden.

Therapie Tagebuch 29.09.2022

Heute bin ich schon früh wach. Ich bin so circa gegen 4:00 Uhr in der Früh aufgewacht. Weiter schlafen konnte ich nicht mehr und so habe ich mich dann in den Park gequält. Gestern Abend gab es Dorade. Es war wirklich sehr lecker! Was ich heute esse weiß ich noch nicht. Ich habe noch keine Meinung! Es ist zu früh um über so etwas nachzudenken. Es ist total ruhig um mich herum. Nur die Uhr an der Wand höre ich ticken. Selbst meine Wellensittiche sind noch still.

Zumindest bin ich fertig für den Tag. Ich aber ich weiß nicht so richtig mit dem Tag was anzufangen. Viel lieber würde ich noch schlafen und mich ausruhen. Heute möchte ich mal keine Nachrichten mehr anschauen oder lesen. Das zieht mich im Moment zu sehr runter.

Ich habe gerade den Käfig und das Vogelzimmer meiner acht Wellensittiche gereinigt. Einmal pro Woche muss es gemacht werden. Hygiene ist auch bei den Tieren wichtig. Später kommt noch eine Bekannte. Sie will das ich sie fotografiere für Bewerbungsfotos und das mache ich gerne. Eine willkommene Abwechslung,obwohl ich sehr müde im Moment bin. Vielleicht wildes mit der Müdigkeit gleich besser. Ich könnte ja versuchen etwas zu schlafen. Aber erst will ich mir noch die Haare waschen….

Eigentlich müsste ich die Heizung in der Wohnung was anmachen. Es wird ein bisschen ungemütlich wenn mich in der Wohnung nicht bewege. Allerdings habe ich vor den hohen Heizkosten, welche eventuell auf uns zukommen Angst. Aber irgendwann geht es nicht mehr anders, dann müssen die Heizkörper aufgedreht werden. Wenn nicht geheizt wird, kann Schimmel in der Wohnung auftreten. Schließlich wollte die Regierung das die Häuser isoliert werden und wenn diese nicht richtig gelüftet und geheizt werden, dann geht das ruckzuck. Wahrscheinlich hat darüber kein Mensch in der Regierung nachgedacht. Ich glaube da fehlt es auch an Substanz um so etwas zu überblicken.

Depressionen Therapietagebuch 28.09.2022

Die Nacht war kurz und knapp. Aber immerhin konnte ich gut schlafen. Es sind jetzt auch die Temperaturen wo man sich gerne unter die Bettdecke einmummelt. Immerhin fühle ich mich ausgeruhter als gestern. Gestern war ich ja nur k.o.! Ich hoffe dass der Tag heute besser verläuft und ich motivierter bin. Heute Abend sind wir bei Freunden zum Essen eingeladen. Darauf freue ich mich! Deshalb wäre es gut wenn ich heute besser drauf bin. 

Man kann sagen das es den ganzen Sommer nicht geregnet hat. Und jetzt ist es quasi ein Dauerregen. Es scheint im Moment alles extrem zu sein auf der Welt. Und wenn man den Nachrichten verfolgt ist dich für depressive Menschen eine Herausforderung. Für gesunde Menschen sind die Ereignisse in der Welt schwer zu ertragen. Für depressiv kranke Menschen hat dies noch eine ganz andere Qualität. Da ist es manchmal gut weg für ein paar Tage der Negativ Bericht Erstattung zu entziehen. Das es in Deutschland mal soweit kommt, dass man in seinen eigenen Wänden frieren muss, das war wohl für jeden undenkbar. Frieren gegen Russland! Wahrscheinlich frieren nur wir armen Schweine. Es sind doch immer die die nichts haben, welche die Zeche ausbaden müssen. Ich bin mir sicher dass die Wohlhabenderen nicht frieren werden. Man kann sich kaum vorstellen das Familie Scholz, Lindner oder Habeck mit Jacken in einer kalten Wohnung sitzen. Bestimmt auch nicht Familie Aldi usw.. Man könnte ganz viele wohl aufzählen die sich diese teure Energie leisten können und wahrscheinlich nicht solidarisch geben Putin frieren. Ich muss aufpassen das mich der ganze Mist nicht runterzieht.

Meine Sommerschuhe habe ich gestern verstaut und die Herbst/Winter Schuhe hervorgebracht. Jetzt beginnt die Zeit des Zwiebellook. Ich hasse es tausend Sachen anziehen zu müssen bevor man raus geht. Auf jeden Fall brauchen ich für den Winter noch einen Strickmantel. Sonst halte ich es in der kalten Wohnung nicht aus. Es ist so lächerlich in Deutschland geworden und dann auch noch diese völlig überforderte und handlungsfähige Regierung. Allein dabei läuft es mir kalt den Rücken herunter und lässt mich frieren.

Wenigstens scheint im Moment die Sonne und das bringt ein bisschen Wärme durch das Fenster. Im Bad habe ich gerade ein wenig den Heizkörper angemacht. Mit kaltem Wasser sich waschen oder wie die Regierung vorschlägt, sich mit dem Waschlappen zu waschen, dass ist in einem kalten Badezimmer kaum auszuhalten. Daran lässt das geistige Niveau unsere Regierung erahnen.

Diese Schuhe habe ich mir im Sommer günstig zu einem Sonderpreis gekauft und irgendwie vergessen. Beim umräumen der Schuhe habe ich sie wieder entdeckt. Bin jetzt so richtig froh, dass ich sie mir damals gekauft habe. Denn wenn ich mir jetzt einen Schuh in der Wintersaison kaufen würde, dann müsste ich wahrscheinlich viel mehr bezahlen. Muss sie jetzt aber erstmal eintragen, obwohl sie Saubequem sind.

Mein Mann erwartet noch ein Paket mit Wein. Bin mal gespannt wann das in den nächsten Tagen eintrudelt. Mich macht es immer nervös auf ein Paket warten zu müssen. Leider haben wir keine Sendeverfolgung und da weiß man nie wann es ankommt. Der Winzer ist da etwas hinten dran. Aber es wird schon irgendwann ankommen. Der Wein ist aus der Pfalz und der Wein ist gut und obendrein noch günstig. Wundere mich etwas darüber, aber in der Pfalz gibt es wohl tausende von Winzern.

Auf jeden Fall bin ich geduscht und fertig für den Tag. Es ist ja auch schon 10.45 Uhr. Wegen gewissen Einschränkungen brauche ich morgens immer länger bis ich mit allem durch bin. Manchmal kann es ganz schön nervig sein. Aber im Prinzip habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt. Und wenn ich vormittags mal einen Termin habe, kann ich auch ausnahmsweise so manches mal auslassen. Es gibt schlimmeres im Leben…. Wenn ich morgens dann fertig bin, dann bin ich erstmal müde und muss mich ausruhen bevor es weiter geht. Es ist auch gut, dass ich es so mache, weil mein Körper die Ruhe braucht und ich dann auch besser gegen meine Depressionen angehen kann. Denn das erfordert auch wiederum Kraft. Es ist ein ewiger Kreislauf.

Eigentlich mag ich ja blondes Haar. Allerdings ist braun am unkompliziertesten. Der ewige Ansatz bei blond und das ständige Färben ist auch nicht optimal für das Haar. Ich hatte zwar eine längere Zeit die Haare blond aber irgendwann gehen sie von dem Blondieren kaputt. Und dieses Dunkelbraun steht mir auch. Naja, irgendwann überkommt es mich und schwupp sind die Haare wieder Blond oder Rot oder was auch immer…..

Depression und schlaflose Nächte

Wer an Depressionen leidet kennt es! Die Nächte sind lang weil man nicht einschlafen kann. Und ist man endlich eingeschlafen, dann dauert es nicht lange bis man wieder wach wird. Und letzte Nacht war es wieder mal soweit und ich konnte weder einschlafen noch irgendwie meine Ruhe finden. Das merkt man dann auch am Tage, war ich dann überhaupt nicht zu irgendwas in der Lage bin. Es fehlt jeglicher Antrieb! Ein paar Kleinigkeiten konnte ich erledigen, aber ansonsten komme ich nicht in die puschen. Dieser Zustand nervt!

Ich bin gespannt wie das heute Abend weitergeht. Denn wir gehen italienisch essen. Lust habe ich zwar noch keine aber schließlich muss ich ja auch irgendetwas zu mir nehmen. Vor allem muss ich mal hier aus der Wohnung raus. Menschen mit Depressionen müssen unbedingt unter Leute gehen. Das ist natürlich nicht immer einfacher und man muss ich auch etwas dazu zwingen. Zumindest habe ich das schon mal gelernt und weiß dass es wichtig ist mit der Krankheit umzugehen. Und dann steht ja auch noch das Wochenende vor der Tür und wahrscheinlich machen wir dann auch noch ein paar Aktivitäten. Also irgendetwas machen wir sowieso. Mein Mann wird da nicht locker lassen und mich zu irgendetwas hinreißen. Das ist auch gut so und ich lass mich mittlerweile gerne animieren. Früher konnte ich dadurch schnell genervt werden. Das kam daher, weil ich mit dem überfordert war und nicht wusste um zu gehen. Mittlerweile kenne ich meine Grenzen ganz gut und kann auch deutlich machen, was ich eine Ruhephase brauche. Ich mach mich einfach nicht mehr verrückt! Was nicht geht geht nicht und das mache ich mir auch nicht mehr zu meinem Problem. Man kann lernen mit seiner Situation umzugehen und auch zu akzeptieren, dass so manches vielleicht nicht geht.

Schlafstörungen durch Angstzustände

29.03.2022 

Wenn man vor Angststörungen nicht einschlafen kann, ist man am nächsten Tag wie gerädert. Urplötzlich er greift in die Angst von einem Besitz. Diese beschäftigt einen so stark, dass das Einschlafen schier unmöglich ist. Und dabei kommt ein beklemmendes Gefühl in einem auf. Dieses Gefühl schlägt förmlich auf den Magen! Am nächsten Morgen fühlt man sich wie gerädert und weiß gar nicht wie man den Tag beginnen soll. Durch die Nacht völlig ausgepowert scheint die Tagesarbeit unmöglich zu sein. Nicht selten lösen diese Angstzustände eine sogenannte Gedankenspirale aus. Diese Gedankenspirale bestimmt dann den weiteren Tagesablauf. Man ist förmlich gefangen in seinen eigenen Gedanken. Es wird nur noch dieser eine Gedanke zugelassen und alles dreht sich nur noch darum. Dieser Gedanke löst oftmals dann die Depression aus. Es entsteht eine Situation der Hilflosigkeit! Selbst für in diejenigen, welche in gelernt haben in diesen Situationen mit sich umzugehen zu wissen, ist dennoch dieser Zustand extrem belastend.

Die Folge kann sein, das ist zu körperlichen Krankheitsbildern kommt, wie z.b. Tinnitus oder gar Gehörstürze. Aber auch Kreislaufprobleme und Schwindelattacken sind nicht selten! Ein normaler Alltag ist in diesem Moment nicht mehr möglich. Es fehlt förmlich an Kraft sich zu irgendetwas zu motivieren. Es sind die Gedanken die wieder kreisen, um das bemühen einen Ausweg oder Lösung zu finden. Je stärker man in dieser Gedankenspirale gefangen ist, umso weniger kann man sich mit anderen Dingen befassen. Denn diese Gedankenspirale lässt nur noch das Eine zu!

Am Ende des Tages kommt dann wiederum so langsam die Angst vor der Nacht. Denn wenn die Gedankenspirale am Tag nicht bewältigt wurde, dann geht es in der Nacht natürlich weiter. Und wieder kommt es zur einer Nacht in der man gar nicht oder nur wenig Schlaf findet. Diese Situation endet meist erst dann, wenn das Problem gelöst ist. Doch oftmals gibt es gar keine Probleme vor denen man Angst haben müsste. Es sind die eigenen Gedanken die eine Situation zum Problem werden lassen. Für Außenstehende ist dies oft nur schwer oder gar nicht zu begreifen. Nach einiger Zeit lässt meist die Angstspirale von einem ab und es beginnt wieder die Phase der Erleichterung. Man ist förmlich erleichtert, dass die Sache gut ausgegangen ist und in einem kehrt eine gewisse Euphorie zurück. In den folgenden Nächten kehrt wieder Ruhe ein und man glaubt es sei alles wieder in Ordnung. Bis dann die nächste Gedankenspirale zurückkehrt.