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Therapie Tagebuch Depression 05.09.2022

Die Nacht 7,5 Stunden geschlafen. Eigentlich nicht schlecht, aber ich fühle mich trotzdem wie gerädert.Außerdem schmerzt mein rechter Arm und ich weiß noch nicht warum. Mal schauen wie es weiter geht mit dem Schmerz im laufe des Tages. Morgen muss ich sowieso zum Arzt. Ich bekomme eine Impfung gegen Lungenentzündung. Ich weiß im Moment nicht mehr die genaue Bezeichnung. Mein Mann ist früh aufgestanden weil er Pilze suchen will. Das habe ich natürlich auch mitbekommen und deshalb bin ich auch wach geworden. Wahrscheinlich hätte ich sonst noch weiter geschlafen. Ich bin aber schon mal zufrieden, dass ich letzte Nacht schnell eingeschlafen bin und immerhin die 7,5 Stunden geschlafen habe.

Es ist heute wunderschön draußen. Ich werde jetzt erstmal etwas spazieren gehen. Das Wetter muss man ausnutzen und dazu ist es auch noch warm. Ich bin auch heute nicht so genervt. Liegt wohl daran das ich einigermaßen gut geschlafen habe und das ich heute nichts machen brauche. Das ist immer gut wenn ich keinen Druck habe.

Es tut so richtig gut ein paar Schritte draußen zu laufen. Einfach mal abzuschalten und nur das schöne Wetter genießen. Bevor einen der nächsten Depressionsschub überkommt. Ein Brot werde ich am Rückweg beim Bäcker noch einkaufen. Sofern unsere Bundesregierung der Bäckerei den Gar ausgemacht hat.

Corona jetzt eine Erkältung

Im Moment sind um mich herum ganz viele Menschen erkrankt. Die meisten haben dann auch Corona. Der Krankheitsverlauf ist wie bei einer Erkältung. Im Prinzip ist es eine Erkältung. So das Empfinden derer die ich kenne. Ich selbst hatte im Februar Corona und kann das nur betätigen. Es war für mich so wie immer wenn ich eine Erkältung hatte.

Ich will mich auch nicht zu arg damit befassen, weil schon genug Angst und Schrecken von den Medien und politisch Verantwortlichen verbreitet wurden und wird. In anderen Ländern geht man scheinbar gelassen mit dem Virus um. Mal sehen wie sich die nächsten Wochen und Monate entwickeln. Scheinbar hat die Erkältungskrankheit einen neuen Namen und der heißt Corona…

Therapie Tagebuch Depression 04.10.2022

Mal wieder eine Nacht mit Schlafstörungen hinter mir. Es ist sowas von nervig und der Tag fängt natürlich dadurch schon dementsprechend an. Obwohl der gestrige Tag eigentlich ganz gut war. Ich konnte nicht einschlafen und kam erst spät in den Schlaf und bin wieder früh wach geworden. Deshalb fühle ich mich nicht so richtig fit. Heute muss ich so einiges bei mir zuhause erledigen. Tja, der Haushalt macht sich ich nicht von alleine. Wenn ich viele Dinge erledigen muss bedeutet das für mich Stressalarm.

Fast hätte ich vergessen, dass ich heute noch zum Brunch eingeladen bin. Hoffentlich geht es mir gleich besser. Es kostet für mich ganz viel Kraft mich zu überwinden solche Termine wahr zu nehmen. Ich zwinge mich aber dazu, auch wenn ich danach komplett fertig bin. Schließlich kann ich mich ja auch nicht permanent einigeln! Also werde ich auf jeden Fall hingehen.

Obwohl man am Nachmittag auch nicht mehr von Brunch sprechen kann. Zudem habe ich gerade erst Mittag gegessen. Es gab noch mal Roulade. So lecker! Jetzt noch eine Stunde ausruhen. Ich bin nämlich im Moment sowas von Müde. Klar, jetzt macht sich der fehlende Schlaf bemerkbar. Zumindest ist das Wetter schön. Es scheint die Sonne und lädt zu einem Spaziergang ein. Ich werde auf jeden Fall zu Fuß zu meiner Bekannten gehen. Das schöne Wetter muss ich ausnutzen! In den letzten Tagen hat es genug geregnet und man konnte daher wenig bis gar nichts draußen machen. Es war einfach zu nass!

Es war ein schöner Nachmittag gewesen. Der gemeinsame Nachmittag mit Freunden war sehr unterhaltsam. Es gab was leckeres zu essen und am Aperol hat es auch nicht gefehlt. Ich habe mich aber dann für ein Glas Wein entschieden. Es gab wirklich viel zu erzählen! Jetzt bin ich wieder zu Hause und ziemlich müde. Aber ich werde noch nicht schlafen, da ich Angst habe dass ich hinterher die Nacht nicht durch schlafe. Das wäre extrem blöd! Also werde ich noch ein bisschen fernsehe schauen und versuchen den Abend noch ein wenig in die Länge zu ziehen. Und dann hoffe ich dass es endlich zu meinem ersehnten Schlaf kommt…

Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung

Narzisstische Verhaltensstörung.

MENSCHEN mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung empfinden eine Großartigkeit in ihrer Fantasie oder Verhalten. Es geht ein durchgehendes Bedürfnis nach Bewunderung und ein Mangel an Einfühlungsvermögen in andere einher. Personen mit dieser Störung legen ein übertriebenes Selbstwertgefühl an den Tag. Narzissten sind manchmal überschwänglich freundlich und aus dem nichts harsch und manchmal auch aggressiv.

Andere Menschen bedeuten ihnen wenig. Das Umfeld wird von Ihnen bestimmt. Man könnte auch sagen, dass Narzissten selbstverliebt sind. Die Selbstbewunderungen reflektiert nicht das wieder, was andere Menschen wahr nehmen. Wenn ein Narzisst von außen gesagt bekommt, dass er eine narzisstische Verhaltensstörung hat, werden diese schnell aufbrausend und nehmen dann wenig Rücksicht auf sein Gegenüber. 

Bitte beachten Sie, dass ich über meine eigenen Erfahrungen mit Menschen schreibe, die eine solche Verhaltensstörung haben. Einiges ist aus meinen persönlichen Beobachtungen und ist nicht Wissenschaftlich oder medizinisch fundiert. 

Es ist schwer mit Menschen aus zukommen die unter einer narzisstischen Verhaltensstörung leiden. Sie machen alles zu einer Diskussion und sind dabei sehr laut und aggressiv. Sie penetrieren den Gesprächspartner förmlich mit ihrer Meinung und lassen eine andere Meinung nicht zu. Mir ist aufgefallen, dass sie oft Dinge so verdrehen bis sie für sie passen. Oft geben sie Erzählungen so weiter, dass sie ganz anders sind als wie sie tatsächlich waren. Man könnte förmlich sagen, dass sie auf Krawall gebürstet sind. Narzissten sind oftmals so mit sich selbst beschäftigt, dass sie kaum bis gar keine Freunde oder Bekannte habe. Durch die eigene Selbstverliebtheit ist es für andere schwer ein miteinander zu finden. Der Narzisst auf Bewunderung anderer Menschen angewiesen, um den Bedarf an Bewunderung abzudecken.

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Was versteht man eigentlich unter Phobien

Was sind eigentlich Phobien? Phobien sind übertrieben und unbegründete Ängste vor bestimmten Situationen. Manchmal können es auch Ängste zu Objekten sein.Das Leben der Betroffenen ist geprägt durch irrationale Ängste die ihre Gedanken und das Handeln bestimmen. Phobien gelten als Angststörungen und haben starken Einfluss auf die Betroffenen. Für ihr handeln im Alltag benötigen sie oft viel Kraft und Mut. Da viele Ängste mit Scham empfunden werden, so bleiben diese oft unbehandelt mit Folgen für die Betroffenen. Nicht jede Phobie muss unbedingt behandelt werden, da sie kaum zu Problemen im Alltagsleben führen. Manche Phobien lassen sich durch Tipps und anregen abstellen, oder erleichtern den Alltag für die Betroffenen. Doch wenn durch die Phobie die Lebensqualität eingeschränkt wird, so empfiehlt sich eine Therapie. Bitte sprechen

 sie mit Ihren Arzt darüber und haben Sie keine Scham. Es gibt je nach Phobie unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten. Eine bewährte Methode ist die sogenannte Verhaltenstherapie bei den die Betroffenen lernen ihre Ängste zu durchbrechen und das Verhaltensmuster in diesen Situationen zu ändern.

Natürliche Ängste helfen und das Leben zu meistern. Manchmal werden diese Ängste aber so stark, dass dies unser Leben stark beeinflussen. Wenn diese Ängste dann krankhaft werden, da spricht man von Phobien und Angstzuständen. Meist erwarten diese Menschen wegen ihrer Phobie eine katastrophale Entwicklung in der Sache oder durch die Begegnung mit dem Objekt. Also es werden Dinge vermutet welche gar nicht eintreffen müssen.

Phobien lassen sich durch Psychotherapien behandeln. Dabei lernen die Betroffenen die Auslöser ihrer Angst zu kontrollieren und die nicht so guten Gedankenmuster zu verändern. Grundsätzlich ich die Dauer einer Angsttherapie davon abhängig wie ausgeprägt die Angst ist. Aber sie ist auch davon abhängig, ob eventuell zusätzlich eine Depression vorliegt. Deshalb sollten Betroffene möglichst frühzeitig zum Arzt gehen, da die Erfolgschancen zur Heilung bei Frühzeitiger Behandlung steigen.

Aller Anfang ist schwer! Stehen sie zu Ihrer Krankheit und holen Sie sich professionelle Hilfe. Öffnen Sie sich der Familie und den Freundeskreis, denn dass kann helfen sie dabei zu unterstützen und die Angst zu mindern. Entspannungsübungen können sehr hilfreich sein. Aber auch Selbsthilfegruppen können sehr hilfreich sein, auch in Verbindung mit einer Therapie. Sprechen Sie mit Ihren behandelten Arzt darüber. 

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Therapie Tagebuch Depression 02.10.2022

Was für eine Nacht! Ich habe davon geträumt das ich eine Waffe einkaufe. Unsere, für mich Kriegslustige Regierung tut alle um den Konflikt in der Ukraine zu verschärfen und schiesst sich offenen Augen nicht is Knie, sondern direkt in den Kopf. Das ganze nimmt mich so mit, dass ich von dem ganzen Machtgehabe von völlig Verblödeten Träume. Und wieso geht unsere Regierung so lautlos mit der Sprengung der Pipeline um? Man könnte glatt glauben, als ob sie die Aufklärung nicht wollten. Ich fühle mich auf jeden Fall mit der Situation völlig überfordert und es geht mir dabei überhaupt nicht gut! So, und nun wieder mal eine völlig verkorkste Nacht und der Tag fängt mal wieder blöd an. Wir haben 10.30 Uhr und ich liege immer noch im Bett. Keine Motivation zu gar nichts.

Heute Abend bekommen wir noch Besuch. Wir essen zusammen. Es gibt Rouladen! Auf das Essen freue ich mich schon. Dumm das ich aber im Moment noch keine Motivation habe. Draußen regnet es in Strömen und dies macht die Situation auch nicht besser. Egal, es ist ja noch früh am Tag und alles kann sich noch ändern. Ein Käffchen wäre für den Anfang nicht schlecht. Ich werde mal aufstehen und mir einen machen. Von alleine kommt dieser ja auch nicht ans Bett! (Lach)…

Über Depressionen zu schreiben ist in Prinzip ein unglückliches Thema. Jeder hat schon davon gehört und das Thema wird schnell in eine Schublade gesteckt. In der Gesellschaft ist ein depressiver Mensch oft ein schwacher Mensch oder gar faul! Da scrollt man gerne mal weiter wenn man auf einen Artikel über Depressionen stößt. Aber es ist wichtig auf diese Krankheit aufmerksam zu machen. Es ist nämlich eine Krankheit und diese ist nicht zu unterschätzen. Betroffene, dazu zähle ich mich auch, sind sich ständig am erklären oder zu entschuldigen warum so vieles nicht funktioniert wie bei einem gesunden Menschen. Dieses sich ständig zu erklären ist auf Dauer ermüdend und anstrengend. Und ich bin sehr müde mich immer und immer wieder erklären zu müssen!

Es ist bis jetzt ein langweiliger Sonntag. Die Zeit der Stadtfeste, Häckerwirtschaften und sonstige Weinfeste sind vorbei. Es beginnt die dunkle und langweilige Jahreszeit Weilchen mich noch depressiver macht. Man mag gar nicht raus gehen. Das Wetter ist sowas von ungemütlich und lädt zu nichts ein.

Was versteht man unter Triggern

  • Triggern in der Psychologie oder Medizin

Unter Triggern versteht man in der Medizin oder auch Psychologie den Auslöser für einen Vorgang, es kann auch ein Effekt sein, oder vielleicht auch nur eine Empfinden welchen dann ein Symptom und sogar eine Erkrankung auslösen kann. Triggern kommt aus dem englischen und heißt Auslösen. Das Auslösen einer Schaltung durch einen Impuls. So werden dann auch psychologische Reaktionen durch einen Impuls hervorgerufen.

Deshalb ist es für Außenstehende auch schwer zu verstehen, weshalb sein ihm gegenüber auf einmal so reagiert. Den Mitmenschen ist meist nicht bewusst, dass sie dem Betroffenen durch ein Wort oder eine Reaktion in diese Situation geführt hat. Die Auslöser für diesen Zustand können total unterschiedlich sein. Aber oft würden sie heftige Reaktionen aus. Diese können zu einer Gedankenspirale führen, aber auch zu vielen anderen Krankheitsbildern. Diese Krankheitsbilder sind für die Betroffenen real und keine Einbildung. Die Psyche kann viele Krankheitsbilder hervorrufen. Diese sollten auch nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Wenn man getriggert wird, so kann man diesem wohl kaum aus dem Weg gehen. Man kann aber lernen zu verstehen, wann man getriggert wird und wie man damit umgehen kann. Das kann ich aus eigenen Erfahrungen sagen! Allerdings klappt es auch nicht immer, aber man hat diesen Zustand schneller abgearbeitet. Bei mir läuft es in der Regel eine Gedankenspirale oder einen Angstzustand aus. Diese Zustände kann man durch Entspannungen und Ablenkung abwenden. Es ist gut wenn man einen Partner hat der das ganze versteht oder sonstige Familienmitglieder. Denn dann wird der Zustand nicht noch zusätzlich geschürt, sondern schneller abgewandt.

Triggern kann eine Reaktion auslösen bzw ein Verhalten durch ein Ereignis was schon einige Jahre her ist. Es sind oft die Dinge die man selbst noch nicht abgearbeitet hat und tief in einem schlummern. Bis dann der Trigger kommt, welcher diese Dinge wieder zum Vorschein bringt. Dieser Zustand ist sehr belastend und führt bei mir das auch zu körperlichen Reaktionen. Ein Hexenschuss ist dabei keine Seltenheit. Aber auch Übelkeit und Schwindelgefühl sind oftmals Begleiterscheinungen dabei.

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Dunkle Tage der Depression

Es sind die dunklen Tage der Depression welche einen quasi lähmen und bewegungsunfähig, ja man kann sagen teilnahmslos am Leben machen. Man fühlt sich wie lebendig begraben. Rings um einen herum das Leben aber man kann daran nicht teilnehmen. Es ist so als würde eine Glaswand dazwischen stehen und jetzt gilt es diese zu überwinden bzw. einzuschlagen um wieder am Leben teilzunehmen. Aber das geht nicht so schnell und es dauert oft Tage um diese Scheibe zu durchdringen. Bis dahin geht das Leben wie mit einem Zeitraffer an einem vorbei. Ein entsetzlicher Zustand.

Das sind für mich die schwierigsten Tage. Lieber sind mir natürlich die Tage an denen ich „nur“ meine Konzentrationsschwächen und Leistungsfähigkeit habe. Da kann ich mittlerweile mit umgehen und mir meinen Tag dementsprechend gestalten. Aber an den anderen Tagen ist man oftmals auf Hilfe angewiesen. An diesen Tagen schaft man weder für sich zu kochen, noch irgendetwas in der Wohnung zu machen. Es geht dann einfach nicht! Mittlerweile habe ich gelernt diesen Tagen aus dem Weg zugehen um nicht in diesen Depressionszustand zu geraten. Oft sind es Kleinigkeiten die eine Depression auslösen und wenn man diese kennt, kann man so manchmal den Depressionsschub abwenden. Das klappt nicht immer, aber oftmals.

Ich habe gelernt mit der Depression zu leben und mein Leben dementsprechend zu gestalten. Natürlich schenkt mich die Krankheit ein, aber das haben die meisten Krankheiten und Behinderung so an sich. Ich habe gelernt die zu akzeptieren und das verbessert den Zustand auf jeden Fall. Mein Umfeld hat auch begreifen müssen das ich nicht alles mitmachen kann. Ich muss schauen das ich mich nicht überfordere und dadurch ein Depressionszustand ausgelöst wird. Die Akkus sind nun mal schnell bei mir leer. Also muss ich mich am Tage zwischendurch immer wieder ausruhen. Das ist wichtig und so kann ich nach und nach das erledigen was ich erledigen muss. Und was nicht geht wird halt am nächsten Tag erledigt. Das gleiche gilt mit Freizeitaktivitäten mit Freunden. Ich kann nicht immer an allem teilnehmen, aber wenn ich den Tagesablauf richtig steuere und mich ausruhen kann, dann ist dies möglich. 

Aber an den dunklen Tagen der Depression hilft nur Entspannungsübungen um schnellstmöglich aus der Depression zu gelangen. Wer dies nicht kann sollte sich unbedingt ärztliche Hilfe einholen. Man steht mit dieser Krankheit nicht allein da, auch wenn man sich so manches Mal so fühlt. Es gibt immer eine Lösung, wenn man sich helfen lässt.

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Depressionen und Einflüsse

Oft ist es so, das eine Depression durch die Einflüsse von außen ausgelöst wird. Es gibt Tage an denen ist gut geht und dann auf einmal kommt irgendetwas von außerhalb, was das Gleichgewicht ins Wanken bringt. Dies kann eventuell die Depression auslösen oder vielleicht gar einen Angstzustand. Es sind die unspektakulären Dinge welche die Depression oder Angstspirale auslösen, wie z.b. einen Brief vom Finanzamt oder vielleicht ein Strafzettel. Dies kann dann einen inneren Stress auslösen und das ganze nimmt dann seinen Lauf. Der innere Druck wächst so stark, dass man sich kaum noch konzentrieren kann. Und dann geht auch noch die Gedankenspirale los. Bloß nichts falsch machen beim Ausfüllen, denn das kann zusätzlichen Ärger hervorrufen. Schon geht die Angst los vor diesem Ärger. Die unbegründete Angst vor Ärger der nicht da ist nimmt einen jetzt aber in den Schwitzkasten. Und der Gedanke lässt einen nicht mehr los. Dies ist natürlich nur ein Beispiel und es gibt tausende andere Kleinigkeiten die eine Depression oder Angstzustand auslösen kann. Man ist förmlich gefangen in der Gedankenwelt.

Diese Gedankenwelt hat einen dann so fest im Griff, dass schließlich nichts anderes mehr möglich ist. Am Ende ist man völlig entkräftet und kann den Dingen im Alltag nicht mehr folgen. Zudem ist man gereizt und auch eventuell ungerecht anderen gegenüber. Dieser Zustand kann mehrere Tage andauern, bis dann letztendlich die Gedankenspirale nachlässt. Es beginnt die Phase der Erleichterung. Immer wieder versucht man sich Bestätigungen, ob man alles richtig gemacht hat, bei anderen einzuholen. Oft ist das ganze dann auch noch mit Bluthochdruck und Kopfschmerzen begleitet. Auch Schwindelattacken sind keine Seltenheit. In der depressiven Phase ist man am Limit was der Körper ertragen kann. Meist kann das Umfeld gar nicht verstehen, was mit einem los ist. Denn für sie stellt das ganze kein Problem da. Sie verstehen gar nicht warum ein Problem von dem Betroffenen gesehen wird. Daher kommt es natürlich leicht zu Spannungen! Der Depressive fühlt sich unverstanden. Und das Umfeld fühlt sich hilflos dem Depressiven gegenüber. Dass dies Spannungen untereinander herbeiführt liegt auf der Hand.

Wenn man verstanden hast was in die Depression auslöst, dann kann man dem natürlich bestmöglich entgegenwirken. Das klappt natürlich nicht immer! Man kann auch lernen damit so umzugehen, dass die depressive Phase bestenfalls nicht aufkommt oder schneller abgewendet wird.

Wahrscheinlich wird mich dies ein Leben lang begleiten. Es ist ein Kraftakt in meinem Leben! Auch an dieser Stelle möchte ich wieder darauf hinweisen, dass all dies meine eigenen Erfahrungen sind und keine therapeutische Relevanz hat. Betroffene sollten auf jeden Fall einen Arzt hinzuziehen!

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Therapie Tagebuch gegen die Depression 30.09.2022

Gestern war kein guter Tag. Daher habe ich gehofft das ich dementsprechend müde am Abend war und die Nacht schlafen konnte. Und ja, ich habe fast durchgeschlafen und fühle mich ausgeruhter als gestern. Heute möchte ich Buchenholz Streu für meinen Vogelkäfig besorgen. Gestern hatte ich beim reinigen den Rest verbraucht. Eigentlich wollte ich schon die ganze Woche einen Sack kaufen, aber ich habe es nicht geschafft vor die Türe zu kommen. Deshalb wird es Zeit das ich heute das erledige. Zudem wird mir Bewegung und Sauerstoff bestimmt nicht Schaden. Aber jetzt werde ich erstmal aufstehen und mir einen Kaffee mach bevor ich mit irgendetwas anfange. Übrigens hatte ich ja gestern eine Bilderreihe von einer Bekannten gemacht. Sie braucht die Bilder für ihre Bewerbung. Ich glaube die sind ganz gut geworden. Auf jeden Fall hatte es mir Spaß gemacht.

Den Einkauf für die Vögel habe ich erledigt. Zum einen habe ich das Buchenholz besorgt und zum anderen habe ich noch knapper Zeugs für die Wellensittiche besorgt. Ein Kalkstein war auch wichtig. Zum einen brauchen Sie den Kalk und zum andern können Sie daran ihre Schnäbel wetzen.

Einkauf bei Zoo Rohleder für meine Wellis

Zum Markt muss ich auch noch gehen. Ich brauche noch das ein oder andere an Lebensmitteln. Und essen muss ich nachher auch noch! Bekomme ich Hunger. Kein Wunder es ist ja auch 13:34 Uhr. Ich glaube ich mach schneller Küche und esse einen Döner auf der Hand. Da ich sowieso zum Markt muss und der Dönerladen direkt neben an ist, bietet es sich an.

Und was soll ich sagen! Ich habe mir in diesen leckeren Döner im Fladenbrot bestellt. Also ich hab ihn im Döner Star zum mitnehmen bestellt. Heute läuft es ziemlich gut bei mir. So viel habe ich schon lange nicht mehr hintereinander abgearbeitet.

Döner im Fladenbrot

So langsam geht die Kraft aus. Ich habe noch zwei Maschinen Wäsche gewaschen und so langsam ist die Luft raus bei mir. Ich habe aber für meine Verhältnisse heute viel geschafft bekommen. Jetzt lass ich es langsam angehen. Ein schönes Gefühl wenn es mir so gut geht wie heute. Leider ist dies viel zu selten. Aber ich will jetzt nicht unzufrieden sein. Im Prinzip könnte ich noch das Bad putzen. Egal, morgen ist auch noch ein Tag und es muss ja auch nicht alles heute gemacht werden.